1. April 2026
Im Juli 2025 eröffnete der BMW in Nanjing in der Provinz Jiangsu sein erstes IT-Zentrum in China; sein größtes in Asien. Die Anlage ist darauf ausgelegt, modernste Technologien, einschließlich KI, zu nutzen, um digitale Lösungen für die globalen Produktions-, Vertriebs- und After-Sales-Netzwerke von BMW bereitzustellen.
„China ist nicht nur weltweit führend bei der Anwendung digitaler Technologien, sondern zeigt auch eine bemerkenswerte Vitalität beim Aufbau eines florierenden Ökosystems für digitale Innovationen. „Durch die Zusammenarbeit mit dem chinesischen Innovationsökosystem wollen wir die digitale Transformation der BMW Group sowohl in China als auch weltweit vorantreiben“, erklärt Franz Decker, CIO bei BMW.
China-Speed möchte Decker, der auf neun Jahre Chinaerfahrung zurückgreifen Kann, auch den 10.000 Entwicklern des BMW-Konzern verordnen. Mit einer gesunden Portion Pragmatismus aus China will er für BMW das "nächste Level" des Fahrerlebnisses erreichen. „Von den Chinesen können wir Pragmatismus lernen“, erklärt er. Es gehe darum, einfach mal anzufangen und daraus ein echtes Geschäft zu entwickeln. Oder anders formuliert: Am Ende geht es Decker nicht um technische Spielereien, sondern um ein Ziel: Den technologischen Wandel aktiv zu gestalten, um nachhaltige Wettbewerbsvorteile für BMW zu sichern.
Von Machine Learning zu Agentic AI
Dass dies keine graue Theorie ist, beweist die Praxis bei BMW. So hat sich die Bedeutung von KI über die Jahre bei BMW massiv weiterentwickelt. Während man 2015 noch auf klassisches Machine Learning für Aufgaben wie die optische Inspektion in den Werken setzte, steht heute Agentic AI im Fokus.
Dabei handelt es sich um KI-gestützte Workflows, die eigenständig Aufgaben übernehmen, wie zum Beispiel ein Multiagentensystem. Dieses automatisiert die weltweite Werkzeuginventur, indem es eigenständig mit Lieferanten kommuniziert, Rückmeldungen interpretiert und sogar Eskalationen einleitet. Und am Schluss setzt es automatisch einen Haken im SAP-System.
In China und für China: Die BMW Group arbeitet mit Momenta zusammen
Die BMW Group erweitert auch ihre Präsenz im digitalen Innovationsumfeld Chinas mit einer neuen Partnerschaft, die sich ausschließlich auf den chinesischen Markt fokussiert. In Zusammenarbeit mit Momenta, einem führenden Anbieter von ADAS-Technologie in China, wird BMW innovative Fahrerassistenzlösungen speziell für das BMW Produktportfolio entwickeln, das in China angeboten wird – beginnend mit der Neuen Klasse.
Dr. Mihiar Ayoubi, Senior Vice President, Driving Experience, BMW Group, erklärt: „Diese Zusammenarbeit von Partnern mit der gleichen Denkweise wird es uns ermöglichen, unseren Kunden in China ein ganz einzigartiges automatisiertes Fahrerlebnis zu bieten. Wir kombinieren über 20 Jahre Pionierarbeit in der Sicherheit des automatisierten Fahrens mit lokaler Kompetenz und modernster chinesischer KI-Technologie.“Sean Green, Präsident und CEO der BMW Group Region China, fügt hinzu: „Dies erweitert die Zusammenarbeit von BMW mit chinesischen Technologieanbietern von digitalen Ökosystemen und KI-gestützter Benutzerinteraktion in den Bereich der ADAS-Domäne.“
Der Fokus der Partnerschaft liegt auf der Softwareentwicklung und -integration, die speziell für chinesische Straßennetze, Verkehrsbedingungen und Benutzererwartungen ausgelegt ist, unter Verwendung fortschrittlicher KI-Algorithmen und datengestützter Entwicklungsansätze.
Links
BMW-CIO Decker: So bringt er 10.000 Entwickler auf China-Speed
In China und für China: Die BMW Group arbeitet mit Momenta zusammen, um den Maßstab für automatisiertes Fahren in China zu setzen: smart, symbiotic und safe
Franz Decker, Präsident und CEO von BMW Brilliance Automotive (BBA) bei der Feier zum sechsmillionsten Auto, das im Joint Venture produziert wurde
Fotos: © BMW
ASIA MEDIA SERVICE, Dr. Thomas Kiefer
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