April 2026
Umlaufende Bänder aus Glas umfassen das Gebäude in einer scheinbar fließenden Bewegung. Im Bereich der Innenhöfe springen sie, dem trapezförmigen Grundriss folgend, zurück und geben dem Baukörper Plastizität. Demgegenüber kennzeichnet die bewusste Modellierung der Glasbänder die Eingänge. Scharfkantige Simsprofile gliedern die Glasfassaden vertikal. Mit Hilfe von Spiegeln können Bilder auf die Fassaden projiziert werden, die das Gebäude in den Nachtstunden als Symbol der modernen Medientechnik erscheinen lassen.
Die großen öffentlichen Bereiche des Kulturzentrums werden von einer Passage, die über eine Luftraum die ersten sechs Geschosse miteinander verbindet, in Nord-Südrichtung erschlossen. Die Halle im nichtöffentlichen Teil erreicht man von Osten. Dieser V-förmige, gebäudehohe Raum hat eine einzigartige Atmosphäre, die durch Licht- und Klanginstallationen noch gesteigert wird.
Das Dachgeschoss ist als Businesscenter mit Restaurants, Bars, Discotheken und Terrassen ausgestattet. In 80 m Höhe genießt der Besucher einen Panoramablick über Peking.
Quelle: gmp
Fotos: © gmp / Christian Gahl
ASIA MEDIA SERVICE, Dr. Thomas Kiefer
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