April 2026
Das Nationalmuseum vereint zwei neue Häuser zum Kulturerbe Chinas und ist ein zentraler Baustein im Kulturquartier des ehemaligen Olympiaparks. Als nördlicher Abschluss der Pekinger Nord-Süd-Achse prägt es mit seiner plastisch strukturierten Fassade und deren wechselnden Licht- und Tiefeneffekten die Fern- und Nahsicht. Erstmals werden hier bedeutende Exponate aus den Bereichen Kunsthandwerk und immaterielle Kulturgüter (etwa Tanz und Musik) auf nationaler Ebene präsentiert.
Der Bau ist gegliedert in einen Sockel aus hellem Xiu-Shi-Granit, eine verglaste Fuge und einen schwebenden, kupferfarbenen Hauptkörper. In 13,50 Metern Höhe entsteht so eine umlaufende Terrasse als öffentlicher Ort. Zwei Eingänge führen in ein gebäudehohes, natürlich belichtetes Foyer mit umlaufenden Galerieebenen.
Wechsel- und Dauerausstellungen sind auf flexible, stützenfreie Flächen verteilt. Die dreidimensionale Vorhangfassade greift Motive des Kunsthandwerks auf und erzeugt durch Licht und Schatten eine prägnante Raumwirkung.
Quelle: gmp
Fotos: © gmp / CreatAR Image
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