April 2026
Die Hafenstadt Tianjin ist eine der vier regierungsunmittelbaren Städte in China, das heißt sie ist direkt der Zentralregierung in Peking unterstellt, und hat damit denselben Status wie eine Provinz. Das Verwaltungsgebiet der Stadt hat eine Fläche von 11.943 Quadratkilometern, das entspricht in etwa der Fläche von Schleswig-Holstein. Dort leben 13 Millionen Menschen Davon sind 9,5 Millionen registrierte Bewohner mit ständigem Wohnsitz. Wenn man die Kernstadt mit deren hoher Bebauungsdichte und seinem geschlossener Ortsgebiet leben etwa 3,8 Millionen Menschen mit Hauptwohnsitz. Die Stadt ist Industriezentrum, Verkehrsknoten und kultureller Mittelpunkt der Region mit Universitäten, Hochschulen, Museen und vielen Baudenkmälern.
Die Stadt liegt im Norden des Landes südöstlich von Peking fünf Meter über dem Meeresspiegel, am Zusammenfluss des Hai He mit dem Kaiserkanal. Sie grenzt an die Regierungsunmittelbare Stadt Peking und die Provinz Hebei. Vom Stadtzentrum Tianjins bis Peking sind es 120 Kilometer. Die Bohai-Bucht befindet sich 50 Kilometer östlich von Tianjin. Durch die Stadt fließt der Hai He-Fluss zur Bohai-Bucht.
Jahrhundertalte Geschichte
Die Geschichte des Ortes vom Fischerdorf zur modernen Handelsmetropole reicht viele Jahrhunderte zurück und ist stark mit der Geschichte Pekings verknüpft. Vom 11. bis 14. Jahrhundert war Tianjin ein kleiner Seehafen, der für den kaiserlichen Hof als Getreidelager große Bedeutung hatte. Später, als ursprünglich unabhängige Reiche im Süden Chinas unterworfen wurden, war die Stadt Durchgangshafen für die Tribute und Lieferungen aus jenen Reichen an die Hauptstadt. Während der Yuan-Dynastie wurde im 13. Jahrhundert schließlich der durch Tianjin führende Kaiserkanal fertiggestellt bzw. bis in Dadu (Peking) verlängert.
Den Namen Tianjin erhielt die Stadt vom Kaiser Zhudi während der frühen Jahre der Ming-Dynastie (1368–1644). Zu dieser Zeit erhielt es seine Vorrangstellung als Hafen für Peking und stark befestigte Garnisonsstadt. Später, unter der Qing-Dynastie (1644–1911), wurde es ein florierendes Handelszentrum (vor allem für Meersalz).
Koloniale Besetzung
Tianjin ist ein Architektur Museum. Hier sind historische Gebäude vieler europäischer Architekturstiele zu finden. Doch dahinter steht auch eine blutige Kolonialgeschichte. Infolge der Ungleiche Verträge nach dem. Ersten Opiumkrieg erzwang Großbritannien durch den Vertrag von Nanking 1842 die Öffnung fünf südchinesischer Hafenstädte für seinen Handel. Unter dem Vorwand – chinesische Beamte hatten am 8. Oktober 1856 die unter britischer Flagge fahrende Lorcha Arrow festgesetzt – erklärte das Vereinigte Königreich China erneut den Krieg. Auch in diesem sogenannten Zweiten Opiumkrieg, auch „Arrow-Krieg“ genannt, dem sich Frankreich aus vergleichbaren, handelspolitischen Motiven auf britischer Seite anschloss, erwiesen sich die europäischen Kanonenboote und Kriegsführung als überlegen. Mit dem am 27. Juni 1858 erzwungenen Vertrag von Tianjin erhielten die siegreichen Europäer das Recht, auf dem chinesischen Festland weitere Konzessionen zu errichten. Als Gegenleistung war der Rückzug der Engländer aus Tianjin (historische Umschrift Tientsin) und die Räumung der Festung Dagu, 60 Kilometer südöstlich der Stadt, vorgesehen.
China weigerte sich im Anschluss, den Vertrag umzusetzen. Daraufhin eröffneten die Briten im Juni 1859 mit einem erneuten Angriff auf Dagukou die zweite Phase des Zweiten Opiumkriegs. Erst nach dem Feldzug im Jahr 1860, im Rahmen dessen ein Invasionsheer unter Führung Lord Elgins unter anderem den Alten Sommerpalast in Peking in Schutt und Asche legte, bestätigte Prinz Gong in Vertretung des in die Mandschurei geflohenen Kaisers Xianfeng die Vertragsbedingungen. In der sogenannten Pekinger Konvention vom 18. Oktober 1860 wurden sie um weitere Punkte ergänzt, insbesondere die Öffnung des Hafens von Tianjin selbst, sowie weitere Reparationsleistungen sowie Gebietsabtretungen an Großbritannien und Russland.
Auf dieser Grundlage errichteten zunächst Großbritannien und Frankreich in Tianjin südöstlich der ummauerten Stadt zwei Konzessionsgebiete, von denen aus Nordchina für den internationalen Handel erschlossen werden konnte. Aufgrund der wachsenden Bedeutung der Stadt als wichtiges Handels- und Kommunikationszentrum (als „Shanghai des Nordens“) unweit Pekings folgten bis 1895/1900 weitere Kolonialmächte (Russland, Japan, Deutsches Reich, Österreich-Ungarn, Belgien und Italien) die ihrerseits mittels diplomatischen, aber auch militärischen Drucks Folgeverträge aushandelten und separate Konzessionen entlang des Hai He anlegten. Diese – in dem jeweiligen nationalen Architekturstil bebauten – ausländischen Enklaven verfügten über ihre eigene Infrastruktur und Verwaltung.
Der Erste Weltkrieg gab der jungen Republik China die Gelegenheit, 1917 zumindest die österreichisch-ungarische und die deutsche Konzessionszone zu besetzen und zurückzugewinnen – ebenso wie der Russische Bürgerkrieg die Rückgewinnung der russischen Konzession ermöglichte. Während der Weltwirtschaftskrise gab Belgien seine Konzession 1931 aus Kostengründen freiwillig zurück. Die übrigen Konzessionen existierten de jure bis 1943 fort, waren jedoch seit 1937 de facto von Japan besetzt.
Die Konzessionen prägten die Entwicklung Tianjins zu einer modernen Stadt, aber symbolisierten gleichermaßen die quasi-koloniale Durchdringung Chinas. Eine der Hauptstraßen, die durch diese europäischen Stadtviertel verlief (die heutige „Jiefang Beilu“, 解放北路 – „wörtlich Befreiungsstrasse Nord“), führte abschnittsweise Namen, die die jeweilige Herrschaft repräsentierten: „Rue de la France“, „Victoria Road“ und „Wilhelmstraße“ (bzw. nach 1919 „Woodrow Wilson Road“). 1900 war Tianjin Schauplatz erbitterter Kämpfe im Rahmen des Boxeraufstandes, infolgedessen auch die geopolitische Bedeutung der Stadt mit verstärkten ausländischen Garnisonen wuchs.
Aufstände und japanische Besetzung
Spannungen zwischen der einheimischen Bevölkerung und den privilegierten Ausländern entluden sich u. a. in den Ereignissen von Tianjin am 21. Juni 1870, dem sogenannten Tianjin-Massaker (天津教案), als eine aufgebrachte chinesische Menge das französische Waisenhaus der Notre-Dame-des-Victoires (望海楼教堂 – „Wanghailou-Kirche“) angriff. Anlass waren Gerüchte über gekaufte oder dorthin verschleppte chinesische Waisenkinder und sogar über Fälle von Kannibalismus seitens der europäischen Nonnen. Trotz Bemühungen chinesischer Beamter die Bevölkerung zu beruhigen, eskalierte die Situation, infolge derer der französische Konsul, Nonnen, Priester, weitere Ausländer und chinesische Christen getötet wurden. Man geht insgesamt von ca. 60 Opfern aus. Zwanzig Chinesen wurden daraufhin enthauptet und der Präfekt aus der Stadt verbannt.
Als Zentrum des geheimen Widerstands gegen die Europäer war die Stadt im Sommer 1900 Schauplatz erbitterter Kämpfe im Rahmen des Boxeraufstandes. Von hier aus brach das von Soldaten aus acht Nationen gebildete Expeditionskorps (insgesamt 2066 Soldaten) zum Entsatz des von Aufständischen und regulären kaiserlich-chinesischen Truppen belagerten Legationsviertels in Peking am 10. Juni 1900 auf, kam aber nicht durch und geriet selbst in Tianjin zwischenzeitlich in die Defensive. Mit der Anlandung größerer ausländischer Truppenkontingente (vor allem britisch-indischer, russischer, japanischer und US-amerikanischer Einheiten) und deren Ankunft in Tianjin am 14. Juli 1900 war die Verbindung zur Küste wiederhergestellt. In den Konzessionen erfolgte der Aufmarsch der nunmehr deutlich verstärkten multinationalen Armee (ca. 20.000 Soldaten), die am 13. August 1900 Peking erreichte und die eingeschlossenen Ausländer befreien konnte. Größere Teile der Altstadt einschließlich der Stadtmauer Tianjins wurden während der Gefechte zerstört, aber bald im europäischen Stil wieder aufgebaut. Schließlich erwirkten die Ausländer die Abtragung der Mauern und des alten Chinesenviertels, um die Bewohner besser im Blick zu haben.
Von 1900 bis 1909 wurde die Stadt von einer internationalen Kommission verwaltet, in der jene Mächte vertreten waren, die Niederlassungen in Tianjin besaßen: Russland, Großbritannien, Frankreich, Belgien, Japan, Italien, Österreich-Ungarn und das Deutsche Reich.
Nachdem er aus der Verbotenen Stadt vertrieben worden war und sich in die Obhut der japanischen Gesandtschaft begeben hatte, übersiedelte Aisin Gioro Pu Yi, der letzte Kaiser der Qing-Dynastie, am 23. Februar 1925 nach Tianjin. Hier residierte er bis 1932 in einer herrschaftlichen Villa in der japanischen Konzession und nahm rege am gesellschaftlichen Leben der kosmopolitischen Hafenstadt teil. 1927 erhielt Tianjin den Status einer selbstständigen Stadt auf Provinzebene (直辖市 – „Regierungsunmittelbare Stadt“).
Mit Beginn des Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieges infolge des sog. Zwischenfalls an der Marco-Polo-Brücke (Lugouqiao) am 7. Juli 1937 bei Peking rückten japanische Truppen, die schon 1931 die Mandschurei besetzt hatten und weite Teile Nordchinas bereits kontrollierten (siehe Mandschurei-Krise), über die Große Mauer bei Shanhaiguan nach Süden vor. Am 29. Juli 1937 wurde Tianjin – insbesondere die der japanischen Konzession benachbarte Nankai-Universität als aktives Zentrum „anti-japanischer Agitation“ der nationalbewussten chinesischen Studentenschaft – von japanischen Flugzeugen bombardiert. Die wenigen, schlecht geführten chinesischen Einheiten konnten kaum Widerstand gegen die Übermacht der japanischen Armee leisten, so dass die Stadt tags darauf fast kampflos eingenommen wurde und bis zum Ende des Krieges unter japanischer Besatzung stand. Die Hoheitsrechte der übrigen Kolonialmächte, mit denen Japan (noch) nicht im Krieg lag, wurden dabei zunächst respektiert, so dass die ausländischen Konzessionen fortbestanden. Es offenbarte sich mit der japanischen Blockade der britischen Konzession im Sommer 1939 aber schon bald, dass diese militärisch nicht zu halten waren. Noch vor Kriegseintritt Japans gegen die USA und Großbritannien zogen deren Garnisonen 1940 aus Tianjin ab. In diese Zeit fällt der Ausbau des Seehafens Tianjin-Xingang.
Die Japanische Besetzung dauerte bis zum 15. August 1945, als US-amerikanische Streitkräfte nach Kapitulation Japans und damit Beendigung des Zweiten Weltkrieges in die Stadt einmarschierten. Im Dezember 1946 löste die Vergewaltigung chinesischer Frauen in Tianjin durch amerikanische Soldaten Proteste in der Stadt aus, die in einer großen Demonstration am 1. Januar 1947 kulminierten. Die US-amerikanischen Truppen zogen daraufhin im Juni 1947 aus Tianjin ab.
Kommunistische Regierungszeit
Kommunistische Truppen nahmen Tianjin am 15. Januar 1949 nach einer 29 Stunden dauernden Schlacht während des Bürgerkriegs mit den Kuomintang-Truppen ein. Nach der kommunistischen Übernahme blieb Tianjin zunächst ein selbständiger Stadtbezirk auf Provinzebene in China. 1958 wurde Tianjin Hauptstadt der Provinz Hebei und erhielt 1967 den Status einer Regierungsunmittelbaren Stadt.
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Tianjin hat ein internationales Flair und unterhält viele Partnerschaften in der ganten Welt. Mit dem Saarland besteht seit 1994 eine Regionalpartnerschaft.
Theater
Tianjin beherbergt zahlreiche Theater-, Opern- und Konzerthäuser. Das People’s Art Theater wurde 1951 eröffnet und zeigt zeitgenössische und klassische Stücke. Das Opera and Dance Drama Theater eröffnete 1959 und hat in seinem Repertoire klassische Opern- und Tanzaufführungen. Das Tianjin Peking Opera Theater wurde 1995 eröffnet und zeigt vor allem klassische Peking-Opern.
Auch im Guangdong-Gildenhaus, ein Theater mit Platz für 700 bis 800 Menschen, werden Peking-Opern aufgeführt. Das Haus entstand zu Beginn der Qing-Dynastie (1644–1911) überwiegend aus Holz. Jeder der drei Hauptträger des Theaters wurde aus einem Baum von mindestens 40 bis 50 Metern Länge gefertigt. Die Bühne ist an drei Seiten offen, womit auch die an den Seitenrängen sitzenden Zuschauer eine hervorragende Sicht besitzen. Weitere Theater in Tianjin sind das Grand Opera Theater, das Song and Dance Theater und das Staatliche Puppentheater.
Museen
Das Kunstmuseum, ein prunkvolles altes Gebäude, beherbergt eine Sammlung von Gemälden, Drachen, chinesischen Neujahrsdrucken und Lehmfiguren (Niren), deren Herstellung sich im 19. Jahrhundert zu einer beliebten Handwerkskunst entwickelte. Zu ihren bedeutendsten Vertretern gehörte der Karikaturist Zhang, der Opernstars und andere Berühmtheiten nachbildete, von denen einige im Museum zu sehen sind.
Das neue Museum für Wissenschaft und Technik besitzt eine Vielzahl von Exponaten, die wissenschaftliche Erkenntnisse anschaulich darstellen. Daneben gibt es Ausstellungen zu den Themen Akupunktur und Physiologie sowie Modelle der chinesischen „Langer-Marsch-Raketen“. In dem Teil des Museums, der sich der Schwerkraft widmet, können sich Besucher mit Kugellagern beschäftigen und die Optikabteilung zeigt verzerrte Bilder von Mao und Marx, die zu Demonstrationszwecken ausgestellt sind. Weiter oben im Haus befindet sich ein 360-Grad-Projektionsraum, in dem man sich einen Film über Astronomie anschauen kann.
Südwestlich des Zentrums wird mit der riesigen Zhou-Enlai-Gedenkstätte dem berühmtesten Sohn der Stadt Anerkennung gezollt. Am Nordrand des Shuishang-Parks liegt der Bunker, dessen Inneres Wachsfiguren, das Flugzeug sowie die Limousine Zhou Enlais beherbergt, außerdem vereinzelte Angaben in englischer Sprache zu seinen Errungenschaften. Die Gedenkstätte für Zhou Enlai, der hier zwischen 1913 und 1917 zur Schule ging, wurde im Jahr 1978 eingerichtet.
Bauwerke
In Tianjin sind vor allem die Straßenzüge mit ihren Gebäuden aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert interessant, zumeist europäischen Stils und Seite an Seite mit den Beton- und Glasbauten des wohlhabenden China von heute. Die Altstadt war früher streng nach nationaler Zugehörigkeit aufgeteilt und jeder Teil hat sich ein Stück seines Charakters bewahrt. Nordwestlich des Hauptbahnhofes, auf der Westseite des Hai He, befand sich das alte Chinesenviertel.
In Richtung Osten, am Nordufer des Flusses, lagen die österreichischen, italienischen, russischen und belgischen Konzessionen, deren alte Gebäude zum Großteil zerstört wurden. Unverkennbar sind die Chateaux der französischen Konzession, die heute den Innenstadtbereich südlich des Flusses ausmachen, sowie die Herrenhäuser der Briten östlich davon. Noch weiter östlich, ebenfalls auf der Südseite des Flusses, stehen in einem sonst eher unauffälligen Viertel Beispiele strenger deutscher Architektur.
Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten ist der Tempel des Großen Mitleids (Da Bei Yuan), dessen ältester Teil 1669 unter Kaiser Kangxi entstand. Die im Jahr 1940 ergänzte Anlage wurde nach dem Erdbeben von 1976 nach alten Plänen wieder aufgebaut. Kleine antike, buddhistische Statuetten aus Holz und Bronze sind in einem Saal im Westen des Komplexes ausgestellt.
Am Nordufer des Flusses steht die Kathedrale Notre Dame des Victoires („Wanghailou-Kirche“). Sie wurde 1904 erbaut und ist bereits die dritte an dieser Stelle – der erste Bau wurde ein Jahr nach seiner Errichtung bei dem Massaker von 1870 zerstört, der zweite brannte im Jahr 1900 während des Boxeraufstands ab. Die schmucklose Kathedrale mit ihren dunklen Steinen und ihrer strengen Förmlichkeit ihrer Linien steht ganz im Gegensatz zur Katholischen Kirche weiter südlich.
Der direkt am Zusammenfluss des Hai He mit dem Kaiserkanal gelegene Palast der Himmelsgöttin (Tianhou Gong) wurde im Jahr 1326 in der Zeit der Yuan-Dynastie begründet und unter den folgenden Dynastien ausgebaut. Es ist das älteste Gebäude in Tianjin. In den Nebensälen gibt es eine Ausstellung lokaler Handwerkskunst zu sehen. Im Hof der Anlage wird das überregional bedeutende Tempelfest gefeiert.
Größter unversehrt erhaltener Tempel in Tianjin ist der 1436 erbaute Wen Miao. Abseits der Dafeng-Straße liegt eine Moschee. Dieses erlesene Beispiel chinesischer Muslim-Architektur besticht durch die floralen Holzschnitzereien an Dachvorsprüngen und Fenstern.
Als moderne Wahrzeichen der Stadt können das Tianjin Eye, ein Riesenrad im Stadtzentrum, sowie die Binhai-Bibliothek im Stadtentwicklungsgebiet Binhai gelten. Das 2008 eröffnete Riesenrad ist einem Durchmesser von 110 Metern eines der größten weltweit und ist mit 48 Kapseln für je 8 Besucher ausgestattet. Eine Besonderheit ist die Konstruktion auf einer befahrenen Brücke. Die vom niederländischen Architekturbüro MVRDV geplante Tianjin Binhai-Bibliothek sticht vor allem wegen der futuristisch anmutenden Haupthalle hervor. Sie hat sich mittlerweile als beliebtes Fotoobjekt in sozialen Medien etabliert.
Parks
Südlich des Zentrums, an der Longcheng-Straße, liegt der Vergnügungspark Leyuan mit dem Museum für Wissenschaft und Technik, einer Kartsport-Bahn, Karussells, einem Riesenrad und mechanischen Figuren, die den Besuchern am Eingang zunicken.
Von dort besteht eine Busverbindung zum Zhongxin-Park, der eigentlich nur ein besserer Kreisverkehr ist. Der Park befindet sich an der nördlichen Grenze eines großen Einkaufsviertels. Südwestlich des Zentrums befindet sich der Shuishang-Park mit der Zhou-Enlai-Gedenkstätte und der Statue von Nie Zhongjie, einem General zu Pferde.
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