Chinesisch-Deutsche Gesellschaft e.V. •
19. Februar 2026, 18:00 Uhr
Chinesische Kunst und gesellschaftliche Dynamiken:
Ein Blick auf die 2010er Jahre
Kunst eröffnet die Möglichkeit, die Gesellschaft eines Landes jenseits von Wirtschaft und Politik zu verstehen. Sie erschließt neue Blickwinkel, die abseits offizieller Informationen liegen. Durch ihre Analyse werden Kunsttendenzen erkennbar, die zeigen, was eine Bevölkerung beschäftigt – denn gesellschaftliche Trends entstehen oft in der Kunst oder werden dort besonders anschaulich sichtbar.
Mit etwas zeitlichem Abstand und der Corona-Pandemie als Einschnitt wollen wir einen Blick auf die Kunst Chinas der 2010er Jahre werfen, und erklären, wie sie sich verändert hat und welche gesellschaftlichen Entwicklungen sich in ihr widerspiegeln. Die Gegenwartskunst der 2010er Jahre wirkt indirekter und konzeptueller als zuvor, zugleich aber auch angriffslustiger und herausfordernder als die Kunst, die danach entstand.
Wir freuen uns Frau Dr. Stefanie Thiedig zu diesem Thema begrüßen zu dürfen. Dr. Stefanie Thiedig studierte Sinologie, Germanistik und Kunstgeschichte in Hamburg und Fotografie in Beijing. Sie lebte von 2000 bis 2001 und erneut ab 2007 in Beijing und ist seit 2018 wieder in Hamburg. Frau Dr. Thiedig ist seit 2009 freiberuflich unter dem Namen „Kulturgut 文化财富“ mit ihrer Kulturvermittlung und Plattform freischaffender Kreativer tätig für Kunst- und Kulturprojekte, in Konzept, Text und Fotografie, in Lektorat und Korrektorat. Auf ihrem Blog kulturgut.blogger.de berichtet sie regelmäßig über ihre Sicht des Lebens zwischen China und Deutschland.
Ort: Graf von Westphalen, Poststr. 9, 20354 Hamburg (Eingang auf Seite des Fleets)
Datum: Donnerstag, 19. Februar 2026, 18.00 Uhr
Preis: Kostenfrei für Mitglieder der ChDG, 10 Euro pro Person für Nichtmitglieder
Anmeldung: info@chdg.de
Um eine verbindliche Anmeldung bis zum 17. Februar 2026 wird gebeten.
Foto: Shanghai 2010 © Thomas Kiefer
ASIA MEDIA SERVICE, Dr. Thomas Kiefer
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