1957-1988
Norddeutsche Chinabeziehungen
Medienspiegel + Dokumente
1957 Erster Chinaverein in Hamburg gegründet
1969 Maoismus in Deutschland
1988 in Shanghai

Deutsche China-Gesellschaft

Die DCG wurde 1957 gegründet und ist damit die älteste bundesdeutsche China-Gesellschaft. Sie bestand zunächst vor allem aus Wissenschaftlern, Politikern und Diplomaten, denen die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu China und eine langfristige Entwicklung der deutsch-chinesischen Beziehungen ein Anliegen war. Zweck war seinerzeit die Etablierung diplomatischer Beziehungen, doch war und ist die DCG politisch unabhängig. Zentrum ihres Engagements war in den ersten Jahren Hamburg. Heute finden die meisten DCG-Veranstaltungen in Köln und Karlsruhe statt. Dessen ungeachtet ist die Gesellschaft prinzipiell bundesweit engagiert Link öffnen

1957.09.04 Hamburger Abendblatt. Freundschaft mit China - Gründung der "Deutschen China-Gesellschaft" gegründet Link öffnen

1957.09.09 Hamburger Abendblatt. China-Gesellschaft in Hamburg gegründet Link öffnen

1959.04.10 Hamburger Abendblatt. Veranstaltung der Deutschen China-Gesellschaft Link öffnen

1971.10.25 Hamburger Abendblatt. China-Reisen wieder möglich - Deutsche China-Gesellschaft Link öffnen

1972.05.02 Hamburger Abendblatt. Neue Filme über China Link öffnen


1968-1988 Norddeutsche Chinabeziehungen

Die 1968er und der Maoismus


Begeistert von dem neuen China im Westen waren dagegen Ende der 1960 Jahre viele rebellierende Jugendliche. Prominente Ex-Maoisten in Deutschland sind beispielsweise der Ministerpräsident von Baden-Württemberg Winfried Kretschmann, der Europapolitiker Reinhard Bütikhofer, die ehemalige Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt und der ehemalige Bundesumweltminister Jürgen Trittin. Auch einige deutsche China-Manager, die jetzt in führenden Positionen arbeiteten, schwenkten damals die Mao-Bibel. Selbst der deutsche Verfassungsschutz machte Werbung für Mao, da die DDR-treue DKP dagegen stand dem Maoismus ablehnend gegenüber.

1968.09.15 Der Spiegel. MAOISTEN. Verdammt hart. Ernst August, Hamburg Link öffnen

1975 Gesellschaft für Deutsch-Chinesische Freundschaft Hamburg. Neue Kunst aus China Link öffnen

1975.04.18 Gesellschaft für Deutsch-Chinesische Freundschaft Hamburg. MALEREI AUS MAOS REICH IN DER "SCHNECKE" Link öffnen

1976.01.08 DKP-Extra. Opportunismus unter 'linker' Flagge. Eine Auseinandersetzung mit Politik und Praxis des KB-Nord Link öffnen

1977.03.13 Die Zeit. Die Predigt der Gewalt. Eine Gefahr, die immer größer wird - maoistische Gruppen in der Bundesrepublik Link öffnen

1997 Tobias Wunschik. Die maoistische KPD/ML und die Zerschlagung ihrer "Sektion DDR" durch das MfS Link öffnen

2017.04.06 Die Zeit. Post aus Peking. Wie der Verfassungsschutz den Maoismus in die Bundesrepublik brachte, um die Linke zu spalten – ein kurioses Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte Link öffnen

2017.10 25 Universität Hamburg. Vortrag „Spalter-Material“ - Die Verwicklung des Verfassungsschutzes in die Verbreitung des Maoismus Link öffnen

2018 Wolfgang Kraushaar, Hamburg. Die 68er-Bewegung International. Eine illustrierte Chronik 1960-1970.
4 Leinenbände im Schuber Link öffnen

2018.06.26 Der Freitag. Anke Jasper - Wie der BRD-Stasi beim Maoismus-Import half Link öffnen

2018.12.04 Die Tageszeitung. Als Mao die BRD eroberte. Vor 50 Jahren in einer Hamburger Kneipe: 33 Leute gründen die KPD/ML Link öffnen

2019.04.09 Schriftliche Kleine Anfrage des Abgeordneten Dr. Alexander Wolf (AfD) vom 03.04.19
und Antwort des Senats. Betr.: GEW Hamburg zitiert – augenscheinlich zustimmend – den kommunistischen Massenmörder Mao Tse-tung Link öffnen

Universität Hamburg, Mascha Jacoby. Die Suche nach dem „Dritten Weg“: Neue Linke und chinesische Kulturrevolution Link öffnen



Nach 1968 - Hamburg schaut neu auf China

Mit der zögerlichen Öffnung Chinas Anfang der 70er-Jahre gab es in dem zuvor abgeschotteten Land erste politische Kontakte. Klaus von Dohnanyi war dabei einer der Visionäre und Vorreiter einer langfristig und zum Wohle beider Seiten angelegten Partnerschaft.

1973.11.23 Die Zeit. Ein Schulfach heißt: Arbeit . Von seinem Besuch in China berichtet Bundeswissenschaftsminister Klaus von Dohnanyi Link öffnen

1979 www.akg-images.com. Hua Guofeng meets Mayor Hans-Ulrich Klose during a visit to Hamburg, West Germany, 1979. The Chinese Communist Party Chairman during his visit to Europe Link öffnen

1981.07.04 Die Welt. Wie Hamburg neue Freunde gewinnt - Acht chinesische Fachleute arbeiten ein Jahr lang im Hafen Link öffnen

1983.08.22 Hamburger Abendblatt. Was einer Grünen in Rotchina auffiel - "Hamburg und Shanghai sollten enger zusammenarbeiten" - Zu diesem Schluß ist Thea Bock, Buergerschaftsabgeordnete der Gruen-Alternativen-Liste (GAL) Link öffnen

1985.02 Handelskammer Mitteilungen. Alter Partner im neuen Gewand. Hamburg kann der Volksrepublik China viel bieten Link öffnen

1985.03.11 Hamburger Abendblatt. Lu Kunfeng: Kunst ist zum Genießen da - Museum für Kunst und Gewerbe Link öffnen

1985.06.13 Die Welt. Freundschaftsvertrag mit der Hafenstadt Shanghai Link öffnen

Die Städtepartnerschaftserklärung zwischen Hamburg und Shanghai wurde schließlich am 29. Mai 1986 vom damaligen Ersten Bürgermeister Hamburgs, Klaus von Dohnanyi, sowie dem damaligen Oberbürgermeister Shanghais (und späteren Staatspräsidenten der Volksrepublik China), Jiang Zemin, unterzeichnet Link öffnen



1986 Hamburg-China

1986.05.20 Hamburger Abendblatt. Zwei Hafenstädte wollen in China in Zukunft wirtschaftlich enger zusammenarbeiten Link öffnen

1986.05.21 Hamburger Abendblatt. Senat berät Partnerschaftsvertrag mit Shanghai - So rückt Hamburg näher an China Link öffnen

1986.07.14 Der Spiegel. „Für China die wichtigste Stadt Europas“ - Hamburgs neue Traumrolle - Ostasiens wirtschaftlicher Vorposten im Westen Hamburg und Lübeck als Kernstädte einer »Neuen Hanse«, an der Elbe die Endstation der Transsibirischen Eisenbahn - mit phantastisch anmutenden Vorschlägen sorgt eine Hamburger Architektengruppe für Aufsehen Link öffnen

1986.10.03 Hamburger Abendblatt. Das Reich der Mitte lud ein - und alle kamen Link öffnen

1986.10.18 Hamburger Abendblatt. Universität Hamburg - Erster Vertrag mit Hochschule in Peking Link öffnen



1987 Hamburg-China

bambooblog.de. Meine erste Reise nach China 1987 Link öffnen

1987 Studenten des Sinologischen Seminars der Universität Hamburg - Exkursion nach China und Sommeruniversität Hangzhou - Koordination und Durchführung Yu-chien Kuan Link öffnen

1987 K.P. Brehmer. Die chinesische Kunsttüte - Hangzhou Link öffnen



1988 Hamburg-China

1988 ludzuweit.de. Exhibition "Shanghai and China 1988" in scetches Link öffnen

1988 Bernd Eberstein. Hamburg - China. Geschichte einer Partnerschaft Link öffnen

1988.07 Handelskammer Hamburg. Eine Brücke nach China, 36 Seiten Link öffnen

1988.07.17 Neue Züricher Zeitung. Schanghais schlechtes Image - Langfristige Entwicklungspläne für eine umfassende Sanierung - Statement Hamburg-Vertreter Link öffnen

1988.09.07 Hamburger Abendblatt. Für Hamburg um die halbe Welt VOSCHERAU FLIEGT NACH MARSEILLE UND FERNOST Link öffnen

1988.09.18 Hamburger Abendblatt. Mit Bürgermeister Voscherau in Asien - Ein Vertrag, der Hamburg die Türen in Shanghai öffnet Link öffnen

1988.09.18 Hamburger Abendblatt. Mit Bürgermeister Voscherau in Asien - Shanghai - die 12 Millionen-Stadt brodelt auch nachts Link öffnen

1988.09.18 Hamburger Abendblatt. Mit Bürgermeister Voscherau in Asien - Shanghai - Für den Hafen Flagge zeigen Link öffnen

1988.09.26 Die Tageszeitung. Voscherau ist wieder da, China war ihm gewogen Link öffnen

1988.08.30 Hamburger Abendblatt. Eine Brauerei für China Link öffnen

1988.10.21 Hamburger Abendblatt. Delegation der Bürgerschaft reist nach China - ERSTER OFFIZIELLER AUSLANDSBESUCH SEIT 40 JAHREN - BEZIEHUNGEN SOLLEN GEFESTIGT WERDEN Link öffnen

1988.10.24 Hamburger Abendblatt. – In China für Hamburg werben - ABGEORDNETE DER BÜRGERSCHAFT BESUCHEN PEKING UND SHANGHAI Link öffnen

1988.12 Unterricht an der Shanghaier Arbeiter-Hochschule – Abschlussball - Fotos Link öffnen


Foto: Chinator Ausstellung Bücherhalle Wandsbek © Thomas Kiefer
ASIA MEDIA SERVICE, Dr. Thomas Kiefer

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